240 Kilogramm Müll aus der Passer geborgen

Zwischen St. Leonhard und Saltaus sammelten die freiwilligen Helferinnen und Helfer insgesamt 240 Kilogramm Abfall – rund 50 Kilogramm mehr als im Vorjahr. Damit zeigt sich einmal mehr, wie groß das Problem der Vermüllung entlang von Flüssen, Bächen und Seen ist.
Die Liste der gefundenen Gegenstände ist lang und teils erschreckend: Eisenstangen, Blech, Plastikabfälle, Dosen, Flaschen, Autoreifen, Gießkannen, Papier, Stoffreste und sogar Hundekotbeutel wurden aus der Natur entfernt. Solche Abfälle sind nicht nur ein optisches Ärgernis, sondern stellen auch eine ernsthafte Gefahr für Tiere und Ökosysteme dar.
Ein wichtiges Signal
Organisiert wurde die Aktion vom Fischereiverband Südtirol in Anlehnung an die bekannten CleanUp Days im Herbst. Vor Ort arbeiteten die Passeirer Fliegenfischer eng mit dem Tourismusverein Passeier, den Schildhöfen sowie der Gemeinde St. Martin zusammen.
Insgesamt 35 Freiwillige beteiligten sich an der Sammelaktion und trugen maßgeblich zu ihrem Erfolg bei. Ein besonderer Dank gilt Karl Zuber für die Koordination. Unterstützung kam zudem vom Hotel Martinerhof, das für die Verpflegung sorgte, sowie vom Tourismusverein Passeier, der die Kosten für das Mittagessen übernahm und die Aktion bewarb. Die Gemeinde St. Martin stellte Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung.
Mit ihrem Einsatz haben die Beteiligten nicht nur die Natur sichtbar entlastet, sondern auch ein wichtiges Signal für mehr Umweltbewusstsein gesetzt.






