von ih 26.03.2026 07:33 Uhr

Neue Führung im Dachverband für Soziales und Gesundheit

Beim Dachverband für Soziales und Gesundheit ist ein Führungswechsel vollzogen worden: Nach zwölf Jahren im Vorstand, davon sechs als Präsident, hat sich Wolfgang Obwexer in den Ruhestand verabschiedet. Zu seiner Nachfolgerin wurde Roberta Rigamonti gewählt, ihr Stellvertreter ist Richard Stampfl.

Foto aller Gewählten (vlnr): Manuel Pallua (Ital. Rotes Kreuz), Paolo Marcato (La strada-Der Weg), Ferdinand Rainer, Luigi Loddi (Ariadne), Ida Lanbacher (Plattform für Alleinerziehende), Roberta Rigamonti (Präsidentin), Stefan Hofer (Sportgruppe für Körperbehinderte), Veronika Pfeifer (Lebenshilfe), Magdalena Hofer (Blinden- und Sehbehindertenverband), Angelika Stampfl, Richard Stampfl (Vizepräsident), Markus Kompatscher, Hansjörg Elsler, Francesco Salerno.

Die Vollversammlung fand am 25. März im Pastoralzentrum in Bozen statt, im Beisein zahlreicher Ehrengäste, darunter Landeshauptmann Arno Kompatscher sowie die Landesräte Rosmarie Pamer und Hubert Messner.

In seiner Abschiedsrede zog Obwexer eine positive Bilanz: Der Verband wuchs in den vergangenen Jahren von 59 auf 69 Mitgliedsorganisationen. Zu den neuen Mitgliedern zählen unter anderem der KVW, der Familienverband sowie das Weiße Kreuz. Damit habe der Dachverband seine Rolle als starke Interessenvertretung im sozialen und gesundheitlichen Bereich weiter ausgebaut.

Als wichtige Meilensteine nannte Obwexer den Start des Baus eines gemeinsamen Hauses für Soziales und Gesundheit in Bozen sowie die Gründung des Südtiroler Armutsnetzwerks. Beide Projekte sollen die Zusammenarbeit zwischen gemeinnützigen Organisationen und öffentlicher Verwaltung stärken und die Unterstützung für Bürgerinnen und Bürger verbessern.

Zugleich verwies er auf aktuelle Herausforderungen, insbesondere den akuten Personalmangel im Sozialbereich und steigende bürokratische Anforderungen durch Reformen im Dritten Sektor. Hier brauche es Lösungen, um kleinere Vereine zu entlasten und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu sichern.

Mit der Wahl von Rigamonti an die Spitze setzt der Dachverband nun auf Kontinuität und Weiterentwicklung seines stark gewachsenen Netzwerks.

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