Verunsicherung bei Spendenaktionen: Streit zwischen Hilfsorganisationen in Tirol

Regelmäßig sind Mitarbeitende des Samariterbundes unterwegs, um an Haustüren Unterstützer zu gewinnen – zuletzt etwa für soziale Projekte wie die „Samariter Wunschfahrt“. Geschäftsführer Gerhard Czappek betont, dass es sich dabei um eine legitime und gängige Praxis handle, wie sie auch andere Organisationen durchführen.
Das Rote Kreuz wiederum stellt klar, dass sich die Warnungen nicht gezielt gegen den Samariterbund richten. Vielmehr gebe es immer wieder tatsächliche Betrugsfälle sowie Verwechslungen, wenn mehrere Organisationen gleichzeitig aktiv seien. Diese Unsicherheit führe dazu, dass sich Menschen schwerer orientieren können.
Während das Rote Kreuz auf Transparenz pocht, sieht der Samariterbund darin eine Belastung für alle Hilfsorganisationen, da potenzielle Spender verunsichert würden. Die angespannte Lage hat bereits konkrete Folgen: Mitarbeiter berichten von Ablehnung und sogar Anfeindungen bei ihrer Arbeit.
Andreas Raffeiner






