von ih 25.03.2026 14:52 Uhr

Starkwind: Warnstufe Orange für Südtirol

In Südtirol steht ein stürmischer Wetterumschwung bevor: Das Landeswarnzentrum hat für Donnerstag, 26. März, die zweithöchste Warnstufe Orange wegen starken Windes ausgerufen. Gleichzeitig wird bereits für Mittwochabend eine Kaltfront mit Schneefällen bis unter 1000 Meter erwartet.

APA/dpa

„Starkwind kann Bäume zum Umstürzen bringen“

Wie Meteorologe Günther Geier vom Amt für Meteorologie und Lawinenwarnung mitteilt, sind in den Tälern Windböen von über 50 Stundenkilometern zu erwarten. Die stärksten Böen treten voraussichtlich rund um die Mittags- und Nachmittagszeit auf. In höheren Lagen weht der Sturm bereits ab den frühen Morgenstunden. Besonders betroffen sind das Burggrafenamt, das Ahrntal und das obere Eisacktal, wo Windgeschwindigkeiten von über 70 km/h prognostiziert werden.

Das Landeswarnzentrum hat die zuständigen Behörden sowie die Freiwilligen Feuerwehren bereits informiert und zu entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen aufgerufen. Auch die Bevölkerung soll sich auf die Wetterlage einstellen.

„Starkwind kann Bäume zum Umstürzen bringen oder Äste abbrechen lassen, die Verkehrswege blockieren oder beschädigen können“, warnt der Direktor des Landeswarnzentrums, Willigis Gallmetzer. Zudem bestehe die Gefahr, dass Gegenstände durch die Luft geschleudert oder Bauteile – etwa von Gerüsten – gelöst werden.

Vorsicht ist geboten

Bürger werden daher gebeten, sich insbesondere in der Nähe von Wäldern und Bäumen vorsichtig zu verhalten. Auch in Siedlungsgebieten könne es zu Schäden durch herabfallende Teile kommen. Vorsorglich empfiehlt es sich, lose Gegenstände im Freien zu sichern, Markisen einzufahren und Dächer auf lose Ziegel zu überprüfen.

Zusätzlich erschweren Schneefälle in der Nacht auf Donnerstag die Situation: In der ersten Nachthälfte kann es bis in tiefere Lagen unter 1000 Metern schneien. Autofahrer sollten ihre Fahrweise entsprechend anpassen.

Der täglich veröffentlichte Warnlagebericht des Landeswarnzentrums informiert laufend über mögliche Naturgefahren in Südtirol. Aktuelle Entwicklungen zur Wetterlage sind zudem online über das Wetterportal des Landes abrufbar.

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