von ih 25.03.2026 13:51 Uhr

Mehr Geld im Südtiroler Landeshaushalt

Das Land Südtirol kann in den kommenden Jahren mit deutlich höheren Einnahmen rechnen. Für den Zeitraum 2026 bis 2028 stehen insgesamt rund 408 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Möglich wird dies durch Mehreinnahmen, IRPEF-Rückvergütungen vom Staat sowie Mittel aus dem DANC-Fonds. Der zuständige Gesetzgebungsausschuss des Landtages hat die erste Anpassung des Haushalts am Montag gutgeheißen.

APA/dpa

Ein wesentlicher Teil der zusätzlichen Gelder soll in die Kollektivvertragsverhandlungen fließen. Ein entsprechender Änderungsantrag von Landeshauptmann Arno Kompatscher sieht vor, die finanziellen Mittel dafür schrittweise zu erhöhen: 25 Millionen Euro im Jahr 2026, 50 Millionen Euro im Jahr 2027 und 75 Millionen Euro im Jahr 2028.

Ziel dieser Maßnahme ist es, Inflationsanpassungen künftig zeitnah und parallel zur tatsächlichen Preisentwicklung umzusetzen. Bisher wurden solche Anpassungen meist erst im Nachhinein über einmalige Ausgleichszahlungen vorgenommen. „Mit diesen Mitteln sind die Voraussetzungen geschaffen, Inflationsanpassungen parallel zur Inflationsentwicklung vorzunehmen“, erklärt LH Kompatscher.

Landtag muss noch zustimmen

Durch die neue Regelung soll der Kaufkraftverlust der Beschäftigten früher abgefedert werden. Dies sei ein Versprechen der Südtiroler Landesregierung aus dem vergangenen Herbst gewesen, das nun eingelöst werden solle, so der Landeshauptmann.

Voraussetzung für die Umsetzung ist jedoch noch die Zustimmung des Landtages. Sollte diese erfolgen, könnten die Verhandlungen für den bereichsübergreifenden Kollektivvertrag zeitnah aufgenommen werden.

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