Mehr Geld im Südtiroler Landeshaushalt

Ein wesentlicher Teil der zusätzlichen Gelder soll in die Kollektivvertragsverhandlungen fließen. Ein entsprechender Änderungsantrag von Landeshauptmann Arno Kompatscher sieht vor, die finanziellen Mittel dafür schrittweise zu erhöhen: 25 Millionen Euro im Jahr 2026, 50 Millionen Euro im Jahr 2027 und 75 Millionen Euro im Jahr 2028.
Ziel dieser Maßnahme ist es, Inflationsanpassungen künftig zeitnah und parallel zur tatsächlichen Preisentwicklung umzusetzen. Bisher wurden solche Anpassungen meist erst im Nachhinein über einmalige Ausgleichszahlungen vorgenommen. „Mit diesen Mitteln sind die Voraussetzungen geschaffen, Inflationsanpassungen parallel zur Inflationsentwicklung vorzunehmen“, erklärt LH Kompatscher.
Landtag muss noch zustimmen
Durch die neue Regelung soll der Kaufkraftverlust der Beschäftigten früher abgefedert werden. Dies sei ein Versprechen der Südtiroler Landesregierung aus dem vergangenen Herbst gewesen, das nun eingelöst werden solle, so der Landeshauptmann.
Voraussetzung für die Umsetzung ist jedoch noch die Zustimmung des Landtages. Sollte diese erfolgen, könnten die Verhandlungen für den bereichsübergreifenden Kollektivvertrag zeitnah aufgenommen werden.






