von ih 25.03.2026 12:58 Uhr

Bildungsomnibus: Team K wirft Politik Versagen vor

Die Diskussion um den sogenannten Bildungsomnibus hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Angesichts wachsender Probleme im Schulsystem übt das Team K scharfe Kritik an Politik und Verwaltung und spricht von fehlender Führung sowie mangelnder Verantwortung.

Foto: Team K

Politische Entscheidungsträger nicht da

Bei zwei Anhörungen im Südtiroler Landtag, initiiert vom Team-K-Abgeordneten Alex Ploner, seien zentrale politische Entscheidungsträger ferngeblieben. Weder die zuständigen Landesräte noch die Führung des Schulamtes hätten teilgenommen. Für das Team K ist dies ein deutliches Signal falscher Prioritäten, zumal der Bildungsomnibus – ein angekündigtes Reformpaket – vorerst auf Eis gelegt wurde.

Alex Ploner bezeichnet die geplanten Maßnahmen als wenig zielführend. Viele der diskutierten Neuerungen, etwa ein Jahreszeugnis oder individuelle Bildungspläne, seien bereits möglich oder in der Praxis umgesetzt. Gleichzeitig verschärfe sich die Lage an den Schulen: Lehrkräfte würden das System verlassen, organisatorische Probleme nähmen zu und es fehle an klaren pädagogischen Konzepten.

Keine konkreten Lösungsansätze

Auch der Verwaltung wirft das Team K Untätigkeit vor. Weder von der Bildungsdirektion noch von der Landesebene seien in den vergangenen Monaten konkrete Lösungsansätze oder Orientierung gekommen.

Insgesamt sieht die Partei das Bildungssystem in einer ernsthaften Krise. Neben der Bildung nennt sie auch andere Politikfelder wie Wohnraum, Verkehr und Tourismus als problematisch und kündigt an, dass letztlich die Wähler bei den kommenden Wahlen über den politischen Kurs entscheiden werden.

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