Weniger Autos am Grödner Joch: Freiheitliche sehen wichtigen Schritt

Laut aktuellen Informationen soll bereits heuer eine Probephase starten: Von Anfang September bis Ende Oktober wird eine verkehrsreduzierte Lösung getestet. Ab dem Jahr 2027 sind dann umfassendere Verkehrsbeschränkungen von Mitte Mai bis Mitte Oktober geplant.
Kritik an späten Maßnahmen und offenen Fragen
Für die Freiheitlichen kommt dieser Schritt spät. Bereits vor 15 bis 20 Jahren hätte es Einschränkungen auf den Passstraßen zum Grödner Joch und zum Sellajoch gebraucht, heißt es in der Stellungnahme.
Unklar sei derzeit vor allem, wie die Ausnahmeregelungen konkret aussehen werden und wie viele Fahrzeuge trotz der Maßnahmen weiterhin passieren dürfen.
Aus Sicht der Freiheitlichen sollte die Verkehrsregelung zudem ausgeweitet werden: Neben einer Sommerregelung von Mitte Juni bis Mitte September fordern sie auch Einschränkungen in den Wintermonaten – konkret von Weihnachten bis Ostern.
Forderung nach Ausweitung auf das Sellajoch
Ein weiterer zentraler Punkt ist die Einbeziehung des Sellajochs. Nur wenn auch dieser Pass in die Maßnahmen integriert wird, könne die gewünschte Entlastung für Bevölkerung, Natur und Kulturlandschaft erreicht werden.
Gerade mit Blick auf den starken Durchzugsverkehr durch die Dörfer in Gröden und im Gadertal sehen die Freiheitlichen dringenden Handlungsbedarf. Die derzeitige Situation sei seit Langem kaum mehr erträglich.
Dennoch überwiegt vorsichtiger Optimismus: Insgesamt könne es durch die geplanten Maßnahmen „eigentlich nur besser werden“, so die Freiheitlichen.
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