von red 21.03.2026 12:30 Uhr

Therapiehündin Heidi bringt mehr Lebensqualität in Tiroler Pflegeklinik

In der Landes-Pflegeklinik Tirol in Hall sorgt einiger Zeit ein tiergestütztes Therapieangebot für jede Menge Wohlbefinden bei Patienten. Die quirlige und gut gelaunte Therapiehündin Heidi besucht zusammen mit ihrer ehrenamtlichen Hundeführerin regelmäßig die Stationen und bringt folglich Abwechslung in den oft grauen Klinikalltag.

Therapiehündin Heidi bringt nicht nur der Hundeführerin Kerstin Rendl Freude, Motivation und neue Energie (Quelle: Martin Rendl)

Bei schwerstpflegebedürftigen Menschen – etwa Wachkomapatienten – zeigt die Begegnung mit dem Vierbeiner spürbare Wirkung: Berührungen und Nähe können beruhigen, Stress verringern und sogar messbare Veränderungen wie einen ruhigeren Puls auslösen.

Neben Einzelbesuchen finden auch Gruppenangebote statt, bei denen spielerisch Motorik, Sensorik und Kognition trainiert werden. Ein beliebtes Beispiel ist ein Würfelspiel, bei dem die Teilnehmenden gemeinsam mit Heidi aktiv werden. Aufgrund der positiven Erfahrungen soll das tiergestützte Angebot künftig ausgebaut werden – bald erhält Heidi Unterstützung von einer weiteren Therapiehündin. Trotz organisatorischer und hygienischer Anforderungen hat sich das Projekt für die Klinik bewährt, denn die vierbeinigen Freunde bringen Freude, Motivation und neue Energie auf die Stationen.

Andreas Raffeiner

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