Therapiehündin Heidi bringt mehr Lebensqualität in Tiroler Pflegeklinik

Bei schwerstpflegebedürftigen Menschen – etwa Wachkomapatienten – zeigt die Begegnung mit dem Vierbeiner spürbare Wirkung: Berührungen und Nähe können beruhigen, Stress verringern und sogar messbare Veränderungen wie einen ruhigeren Puls auslösen.
Neben Einzelbesuchen finden auch Gruppenangebote statt, bei denen spielerisch Motorik, Sensorik und Kognition trainiert werden. Ein beliebtes Beispiel ist ein Würfelspiel, bei dem die Teilnehmenden gemeinsam mit Heidi aktiv werden. Aufgrund der positiven Erfahrungen soll das tiergestützte Angebot künftig ausgebaut werden – bald erhält Heidi Unterstützung von einer weiteren Therapiehündin. Trotz organisatorischer und hygienischer Anforderungen hat sich das Projekt für die Klinik bewährt, denn die vierbeinigen Freunde bringen Freude, Motivation und neue Energie auf die Stationen.
Andreas Raffeiner






