von ih 20.03.2026 10:50 Uhr

Handwerk setzt auf Mobilität, Austausch und Nachwuchs

Der Rat des Südtiroler Handwerks hat bei seiner jüngsten Sitzung zentrale Zukunftsthemen in den Fokus gerückt. Das Gremium des Wirtschaftsverbandes Handwerk und Dienstleister (lvh) befasste sich insbesondere mit der Stärkung des Austauschs innerhalb des Verbandes, der wirtschaftspolitischen Entwicklung sowie konkreten Maßnahmen zur Unterstützung der Betriebe.

Foto: lvh

lvh-Präsident Martin Haller betonte die Bedeutung des direkten Kontakts zu den Funktionärinnen und Funktionären, die nah an den Betrieben seien und deren Interessen vertreten.

Ein besonderer Schwerpunkt lag zudem auf der Mobilität: Ehrengast und Landesrat Daniel Alfreider stellte geplante Infrastrukturprojekte wie den Ausbau der Bahnverbindungen und Maßnahmen zur Reduzierung des Individualverkehrs vor. Eine funktionierende Mobilität sei für das Handwerk ein entscheidender Standortfaktor.

Auch der Dialog zwischen Handwerk und Gemeinden wurde hervorgehoben. Themen wie Gewerbeflächen, Wohnraum und öffentliche Aufträge standen dabei im Mittelpunkt. lvh-Direktor Walter Pöhl forderte praxisnahe Lösungen, etwa bei Mitarbeiterunterkünften und gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Ein weiteres zentrales Anliegen bleibt die Nachwuchsförderung. Initiativen wie die Teilnahme an den WorldSkills 2026 sowie Programme wie die KidsAcademy oder Schulprojekte sollen junge Menschen für das Handwerk begeistern. „Die Ausbildung ist der Schlüssel für die Zukunft“, unterstrich Vizepräsident Hannes Mussak.

Insgesamt wurde deutlich: Trotz vielfältiger Herausforderungen sieht sich das Südtiroler Handwerk gut aufgestellt. Der enge Austausch zwischen Verband, Politik und Betrieben gilt dabei als entscheidend für eine erfolgreiche Weiterentwicklung.

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