von mmh 17.03.2026 18:00 Uhr

MCI-Ausbau in der alten Hauptpost- „Aus Kieselstein wird kein Diamant“

Nach den jüngsten Meldungen über eine Einigung zum Ausbau des MCI in der alten Hauptpost hat die Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft MCI ihre Skepsis bekräftigt. „Aus einem Kieselstein wird nie ein Diamant“, so ÖH-Vorsitzender Julian Pfurtscheller. Zwar begrüßt die Hochschulvertretung den Tatendrang, sieht die geplante Sanierung aber kritisch.

Julian Pfurtscheller Vorsitzender der MCI Hochschulvertretung (Fotonachweis: Robin Exenberge)

Alte Hauptpost nicht für modernen Hochschulcampus geeignet

Pfurtscheller betont, dass die alte Hauptpost trotz der Sanierung nicht die nötige Infrastruktur für einen modernen Hochschulcampus bieten könne. „Bereits in der Vergangenheit haben wir kritisiert, dass die vom MCI benötigten Aufenthaltsflächen, Audimax, Labore und Außenflächen in der Hauptpost nicht umsetzbar sind. Aus der alten Hauptpost, die derzeit nicht nur vom MCI, sondern von 50 weiteren Mietern genutzt wird, wird nie ein qualitativer Hochschulcampus, so wie ihn das MCI benötigt“, erklärt er.

Unklarheit über Zeitplan und Budget

Die ÖH MCI äußert zudem Bedenken hinsichtlich Zeitplan und Finanzierung: „Es ist für uns völlig unklar, wann und wie die Sanierungsarbeiten passieren sollen. Müssen Studierende in Container ausweichen? Ist die Finanzierung gesichert, sodass es nicht wie bei den letzten zwei Projekten endet?“ Pfurtscheller fordert einen klaren, sicheren Zeit- und Kostenplan, um ein erneutes Scheitern zu verhindern.

Abschließend appelliert er an die MCI-Träger, sich erfolgreiche Hochschulbauten in anderen Bundesländern anzusehen und zu prüfen, ob das aktuelle Projekt dem Anspruch des MCI gerecht werde.

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