Tragischer Unfall in Wien: Vier Tote nach eingestürztem Baustellengerüst

Großeinsatz von Rettungskräften
Auf dem Gelände waren Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettung mit einem Großaufgebot vor Ort: Rund 100 Einsatzkräfte und 30 Fahrzeuge arbeiteten daran, mögliche Verschüttete zu retten. Die Berufsfeuerwehr Wien setzte neben Rettungsgeräten auch Drohnen ein, um die Lage zu überblicken.
Teile des Gerüsts und der Schalung sowie große Mengen Beton stürzten aus großer Höhe in den Innenhof. Der schwer verletzte 45-Jährige konnte nach mehreren Minuten geborgen werden. Laut Berufsrettung erlitt er schwere Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen sowie Frakturen an den Armen.
Vier Arbeiter sterben bei Einsturz
Bei den weiteren verschütteten Arbeitern handelte es sich leider um tödliche Opfer. Die Rettungskräfte konnten sie nicht mehr retten. Derzeit laufen die Verständigungen der Angehörigen.
Bei dem betroffenen Bauprojekt handelt es sich um den Dachgeschoßausbau auf zwei Ebenen, der sechs Luxuswohnungen mit Balkonen, Loggien und Blick über den historischen Alsergrund vorsieht. Die Fertigstellung war für das Frühjahr 2027 geplant.






