von mmh 17.03.2026 14:58 Uhr

Junge Generation zieht Bilanz: Mehrheit sagt „Ja“ zur Justizreform

Bis in die späten Abendstunden wurde am Montag im SVP-Parteisitz über die anstehende Justizreform diskutiert. Eingeladen hatten die Junge Generation (JG) gemeinsam mit SVP-Parteiobmann und Parlamentarier Dieter Steger. Ziel des Informationsabends war es, den Teilnehmern die nötigen Informationen zu vermitteln, um beim Referendum am 22. und 23. März eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

(Foto: Junge Generation SVP)

Im Mittelpunkt stand die Diskussion mit Dieter Steger, der als Mitglied der römischen Abgeordnetenkammer sowohl politische als auch technische Details der Reform verständlich erklärte. Die Anwesenden erhielten so einen anschaulichen Überblick über Hintergründe, Zusammenhänge und mögliche Folgen des Gesetzesprojekts.

„Auf staatlicher Ebene wird in der Debatte oft so stark polarisiert, dass kaum mehr über den eigentlichen Inhalt gesprochen wird, sondern nur noch über ‚rechts‘ oder ‚links‘. Wir wollten den Fokus auf den Kern des Gesetzesprojekts legen“, erklärte JG-Landesvorsitzende Anna Künig am Ende der Veranstaltung.

Mehrheit tendiert zu „Ja“

Im Verlauf des Abends zeichnete sich ein deutliches Stimmungsbild ab: Eine Mehrheit der Teilnehmer sprach sich für eine Zustimmung zur Reform aus. Zwar sei die Reform kein Allheilmittel für alle strukturellen Probleme des Justizsystems, einige Maßnahmen werden jedoch als sinnvoll und geeignet bewertet, um konkrete Verbesserungen zu erzielen.

Besonders hervorgehoben wurde das Losverfahren zur Besetzung von zwei Dritteln der Mitglieder des obersten Rates der Gerichtsbarkeit – beziehungsweise, sollte das „Ja“ beim Referendum obsiegen, auch des obersten Gremiums der Staatsanwaltschaften. Dieses Verfahren soll verhindern, dass Posten im Justizwesen nach Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppierungen vergeben werden.

„Am wichtigsten ist jedoch, dass alle ihr Mitwirkungsrecht ernst nehmen und beim Referendum am 22. und 23. März abstimmen. Gerade die Beteiligung der Bürger ist das Herzstück jeder funktionierenden Demokratie“, betonte Künig abschließend.

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