von veo 17.03.2026 12:36 Uhr

Wasser als Lebensader und Herausforderung im historischen Tirol

Eine neue Publikation zeigt, wie Wasser den Alpenraum über Jahrhunderte geprägt hat und welche Rolle es als Ressource spielte. Die Buchvorstellung findet am 19. März in Bozen mit einer Pressekonferenz und einer Abendveranstaltung statt.

Foto: © Buttinger Petra, FZ Regionalgeschichte Europaregion Tirol-Südtirol-Welschtirol

Wasser zwischen Nutzen und Risiko

Wasser prägt seit jeher das Leben im Tiroler Raum – als unverzichtbare Lebensgrundlage, Energiequelle und kulturelles Element. Gleichzeitig stellt es auch eine potenzielle Gefahr dar und war immer wieder Auslöser von Konflikten.

Eine neue wissenschaftliche Publikation widmet sich dieser ambivalenten Rolle umfassend: Der Sammelband „WASSER als Ressource im historischen Tirol und den angrenzenden Gebieten“ bietet Einblicke in den historischen Umgang mit Wasser in der Europaregion Tirol, Südtirol und Welschtirol. Herausgegeben wurde der Band vom Historiker und Universitätsdozenten Georg Neuhauser sowie von Armin Torggler vom Südtiroler Landesmuseum Bergbau. Grundlage sind die Forschungsergebnisse der Ersten Internationalen Ressourcentagung aus dem Jahr 2024, ergänzt durch zahlreiche wissenschaftliche Beiträge zur Nutzung, Bedeutung und Wahrnehmung von Wasser über die Jahrhunderte hinweg.

Buchvorstellung mit zwei Terminen

Die offizielle Vorstellung des Bandes findet am Donnerstag, 19. März, in Bozen statt. Den Auftakt bildet um 11 Uhr eine Pressekonferenz im Südtiroler Archäologiemuseum.

Am Abend folgt um 18 Uhr die öffentliche Buchpräsentation im E-Werk der Eisackwerk GmbH im Wasserwerk St. Anton. Für Besucherinnen und Besucher gilt dabei ein wichtiger Hinweis: Aus Sicherheitsgründen ist der Zugang zum E-Werk für Personen mit Herzschrittmachern nicht gestattet.

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