von lif 16.03.2026 17:53 Uhr

Südtirol baut Schulpsychologie aus

Südtirol investiert in die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. An den Schulen werden künftig deutlich mehr Schulpsychologen im Einsatz sein.

Realgymnasium (Bid: Claudia Corrent)

Bisher standen im deutschen Schulbereich lediglich fünf Schulpsychologen zur Verfügung. Nach einer Stellenplanerweiterung im Juli 2025 wurden landesweit zehn zusätzliche Stellen geschaffen. Aktuell sind im Gesundheitsbezirk Bozen sieben Vollzeitstellen besetzt, in Meran und Bruneck jeweils zwei, in Brixen eine.

Gesundheitslandesrat Hubert Messner betont, dass damit verlässliche und qualifizierte Unterstützung geschaffen werde, damit Schüler bei ersten Anzeichen von Belastung rasch begleitet werden können. Bildungslandesrat Philipp Achammer sieht darin eine gezielte Investition in Prävention und Wohlbefinden: Eine starke Schulpsychologie helfe, Probleme frühzeitig zu erkennen und gemeinsam mit Schulen und Eltern Lösungen zu erarbeiten.

Das Projekt besteht seit 2022 und wurde zuletzt durch Fortbildungen und eine engere Vernetzung der Fachkräfte weiterentwickelt. Daran beteiligt sind der Südtiroler Sanitätsbetrieb, die Schulämter aller drei Sprachgruppen sowie die Psychologenkammer. Für 2026 ist geplant, das Angebot auf alle drei Sprachgruppen auszudehnen.

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