von lif 16.03.2026 12:23 Uhr

TIROL-Schriftzug: „Ein Angriff auf unsere Identität!“

Die Ordnungshüter haben eine Strafe gegen eine Bäuerin verhängt, die auf ihrem Privatgrundstück in Vintl den Schriftzug „TIROL“ aufgestellt hat (UT24 berichtete). Laut dem Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Hannes Rabensteiner, ist das ein absurdes Vorgehen und ein Angriff auf unsere Tiroler Identität.

Bild: STF

Die Betroffene wehrt sich mit Unterstützung des Südtiroler Schützenbundes und hat Rekurs beim Friedensgericht eingereicht. Rabensteiner stellt sich hinter die Bäuerin und den Südtiroler Schützenbund: „Es ist eine Schande, dass ein Ausdruck der kulturellen und historischen Identität unseres Landes kriminalisiert wird! Der Schriftzug ‚TIROL‘ stellt für niemanden eine Gefahr dar, sondern ist ein Zeichen von Heimatliebe.“ Für Rabensteiner grenzt dieses Vorgehen an politische Verfolgung. Er mahnt, dass man für das Aufstellen kultureller Symbole und Zeichen der Heimatliebe nicht unter bürokratischen Vorwänden bestraft werden darf. Seine Forderung: „Hier muss die Landesregierung dem Staat klare Grenzen aufzeigen!“ Denn: „Wenn es so weitergeht, was ist dann der nächste Schritt? Das Verbot von Tirol-Flaggen?“, fragt er.

Außerdem zieht Rabensteiner folgenden Vergleich: „Wäre statt des Schriftzugs ‚TIROL‘ ein Schriftzug mit dem faschistischen ‚ALTO ADIGE‘ aufgestellt worden, gäbe es von Seiten der Behörden sicher keine Anzeige.“

Den Vorfall wird die Süd-Tiroler Freiheit im Landtag zur Sprache bringen. „Werden sie auf der Seite eines Tirol-feindlichen Staates Italien oder auf der Seite einer patriotischen Bürgerin stehen, die unsere Heimat in Ehren hält und sich nichts hat zu Schulden kommen lassen? Oder lassen Landesregierung und Landeshauptmann es zu, dass wir unserer Wurzeln beraubt und zudem noch bestraft werden? Landesregierung und Landeshauptmann müssen nun klar Stellung beziehen!“

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