SVP-Landwirtschaft diskutiert Agrarreform 2028

Herbert Dorfmann erläuterte geplante Änderungen im EU-Budget. Künftig soll es weniger Budgetkapitel geben, während die Mitgliedstaaten mehr Spielraum bei der Verwendung der Mittel erhalten. Für die Regionen sei es deshalb besonders wichtig, auf klar formulierte EU-Vorgaben zu achten und deren Einhaltung einzufordern, um die eigenen Interessen zu sichern – ein Punkt, der auch im Zusammenhang mit dem Südtiroler Autonomiestatut von Bedeutung ist.
Ziel der Reform sei unter anderem eine gerechtere Verteilung der Agrarförderungen. Kleine und mittlere Betriebe sollen stärker unterstützt werden, während große Betriebe weniger Subventionen erhalten sollen. Zudem sollen der Generationswechsel erleichtert und die Landwirtschaft nachhaltiger sowie innovativer gestaltet werden. Weitere Themen des Treffens waren das Mercosur-Abkommen und ein geplantes europäisches Omnibusgesetz zu Lebens- und Futtermitteln.
Landesrat Luis Walcher informierte anschließend über aktuelle agrarpolitische Themen auf Landesebene, darunter die Almprämie und geplante Maßnahmen in der Waldwirtschaft.
Der Vorsitzende der SVP-Landwirtschaft, Siegfried Rinner, betonte abschließend die Bedeutung des direkten Austauschs: Dieser sei wichtig, um Informationen zu erhalten, Rückmeldungen einzubringen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Landwirtschaft wettbewerbsfähig halten und für kommende Generationen attraktiv machen.






