Umfrage zur Tiroler Landtagswahl: FPÖ holt auf

Laut der Erhebung des Instituts für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) käme die ÖVP von Landeshauptmann Anton Mattle aktuell auf 32 Prozent, ein leichter Rückgang gegenüber dem Wahlergebnis 2022 (34,7 Prozent). Die FPÖ legt hingegen deutlich zu und käme auf 28 Prozent, nach 18,8 Prozent bei der vergangenen Wahl. Der größte Einbruch betrifft die SPÖ: Sie würde demnach von 17,5 auf neun Prozent abstürzen.
Auf Basis dieser Zahlen wäre eine Neuauflage der aktuellen schwarz-roten Koalition rechnerisch nicht mehr möglich. Meinungsforscher Christoph Haselmayer erklärte gegenüber der Tiroler Kronen Zeitung, die FPÖ werde „mit großer Voraussicht“ Teil der künftigen Landesregierung werden, „weil es einfach keine realistische Mehrheitsfindung neben der Freiheitlichen Partei gibt“.
Im Mittelfeld zeichnet sich ein enges Rennen ab. Liste Fritz und Grüne werden jeweils mit neun Prozent veranschlagt. Die NEOS kämen auf fünf Prozent (2022: 6,3 Prozent).
Ebenfalls bei fünf Prozent wird eine mögliche Liste des ehemaligen SPÖ-Landesparteivorsitzenden Georg Dornauer gesehen, sollte dieser nach seinem Parteiausschluss eigenständig kandidieren. Seine Wähler würde er laut Umfrage vor allem aus dem Lager von ÖVP und SPÖ holen.
Zur Umfrage
Befragt wurden 800 Personen online im Zeitraum von Ende Februar bis Anfang März 2026. Die angegebene Schwankungsbreite beträgt +/- 3,5 Prozent. Die Umfrage wurde von der FPÖ in Auftrag gegeben.






