USA greifen Militärziele auf Irans Öl-Exportinsel an

Donald Trump bezeichnete den Einsatz als „einen der heftigsten Luftangriffe in der Geschichte des Nahen Ostens“. Die Ölinfrastruktur der Insel habe er bewusst verschont. Sollte der Iran die Durchfahrt durch die Straße von Hormus blockieren, werde er diese Entscheidung überdenken, drohte Trump.
Über Kharg laufen 90 Prozent der iranischen Rohölexporte. Die iranischen Revolutionsgarden sperren derzeit wegen des laufenden Krieges die strategisch wichtige Meerenge, durch die ein Großteil des weltweiten Öls transportiert wird. Der Schiffsverkehr ist dort nahezu zum Erliegen gekommen. Trump kündigte an, US-Kriegsschiffe würden „bald“ Tanker durch die Straße begleiten.
Bomben in der gesamten Region
Der Konflikt beschränkt sich längst nicht mehr auf den Iran. Der Überblick:
- Israel wurde von iranischen ballistischen Raketen getroffen, nach ersten Berichten jedoch ohne Verletzte.
- Libanon: Bei einem israelischen Angriff auf ein Gesundheitszentrum im Südlibanon wurden mindestens zwölf medizinische Mitarbeiter getötet.
- Gazastreifen: Bei zwei israelischen Angriffen wurden vier Palästinenser getötet, darunter zwei Jugendliche.
- Bagdad: Eine Rakete schlug auf dem Gelände der US-Botschaft ein und traf einen Hubschrauberlandeplatz. Bei weiteren Angriffen auf pro-iranische Ziele in der irakischen Hauptstadt wurden mehrere Personen getötet.
- Katar: Die Hauptstadt Doha ließ mehrere Gebiete vorsorglich evakuieren.






