„South Tyrol = Italy“: FPÖ fordert Konsequenzen

Die Tirol Werbung veröffentlichte ein Posting, in dem Südtirol schlicht als Italien dargestellt wurde. Zwei Mitarbeiter arbeiteten eineinhalb Stunden daran – zum Preis von 87,75 Euro an Steuergeld. Das Ergebnis: ein Inhalt, der laut FPÖ historisch unhaltbar und politisch unsensibel ist. Landesrat Mario Gerber war vor der Veröffentlichung offenbar nicht einmal informiert. Für die FPÖ-Landtagsabgeordnete Gudrun Kofler, ist der Vorfall mehr als ein Ausrutscher: „Das ist kein kleiner Ausrutscher und kein unglücklicher Einzelfall, sondern Ausdruck eines bedenklichen Wildwuchses innerhalb der Tirol Werbung.“ Besonders kritisiert sie, dass niemand rechtzeitig eingegriffen habe, trotz bestehendem Vier-Augen-Prinzip.
Auch Landesrat Gerbers Reaktion lässt Kofler nicht gelten. Wer das Problem mit zusätzlichen Kontrollstufen lösen wolle, betreibe bloße Schadensbegrenzung und beweise damit, dass man die eigenen Abläufe nie im Griff gehabt habe.
Die FPÖ Tirol verlangt die Übernahme politischer Verantwortung durch Landesrat Gerber sowie eine vollständige Neuaufstellung der Tirol Werbung. Südtirol sei „keine beliebige Werbefläche“, so Kofler.
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