Nächstes Gold für Österreich – Aigner triumphiert im Super-G

Der Titel ging bei den Frauen mit einem Vorsprung von 0,60 Sek. an die Italienerinnen Chiara Mazzel/Nicola Cotti Cottini, Bronze holten sich die Slowakinnen Alexandra Rexova/Sophia Polak (+4,85). Die mit Guide Stefan Winter angetretene Elina Stary schied nach Sturz aus.
„Wir wissen, dass wir mehr können und das einfach heute nicht auf die Piste gebracht haben“, gab sich Aigner trotz Silber selbstkritisch. „Der Lauf heute war nicht einfach, es war viel mit Köpfchen zum Fahren. Und ich glaub, ich bin mit ein bisschen zu viel Kopf gefahren. Wir werden morgen mehr Gas geben. Aber wir wären echt blöd, wenn wir über eine Silbermedaille bei unserem ersten gemeinsamen Super-G-Rennen jammern würden“, meinte die Niederösterreicherin im Ziel. Aigner, die am Dienstag mit Sammer auch in der Kombination startet, hält nun bei insgesamt vier Paralympics-Medaillen – drei in Gold, eine in Silber.
Gestürzte Stary erlitt Daumenprellung
Stary erlitt bei ihrem Sturz leichte Blessuren. „Ich bin ziemlich auf den Kopf gefallen, habe mir einen Daumen geprellt, der ist schon ein bisschen angeschwollen, aber zum Glück nichts Schlimmes. Ich glaube, es hat gröber ausgeschaut, als es wirklich war“, sagte die 19-jährige Kärntnerin. „Wenn das unten nicht passiert wär, dann wäre hier eine Medaille rausgekommen. Aber ich glaub, ich hab noch öfter die Chance.“ Die nächste ist in der Kombi. „Wir wissen, dass wir schnell sind. Das ist natürlich perfekt für die nächsten Tage“, fügte Winter hinzu.
Am Montag wird erstmals die russische Hymne bei den Paralympics in Italien erklingen, den Super-G in der stehenden Klasse der Frauen gewann Warwara Worontschichina.
APA






