Expertentreffen zu Wolf und Bär im Alpenraum

Bereits 2022 hatten die Regierungschefs der Arge Alp eine Resolution zum länderübergreifenden Wolfsmanagement beschlossen. Sie sieht eine enge Zusammenarbeit beim Monitoring und beim Austausch von Wolfsdaten im Alpenraum vor. Im Jahr 2025 wurde der Anwendungsbereich auch auf den Bären ausgeweitet.
Beim Treffen diskutierten Experten aus Wildtierökologie und Alpwirtschaft über die Entwicklung der Populationen großer Beutegreifer und tauschten Erfahrungen zum genetischen Monitoring sowie zur grenzüberschreitenden Datensammlung aus. Beteiligt waren Fachleute aus den Arge-Alp-Mitgliedsländern sowie Vertreter nationaler Koordinationsstellen wie KORA und dem Österreichzentrum Bär, Wolf, Luchs.
Datenaustausch wird diskutiert
Ein Schwerpunkt der Beratungen lag auf der Frage, welche Daten künftig zwischen den Mitgliedsländern ausgetauscht werden sollen. Der bestehende Austausch zu Wolfsmonitoring und Kennzahlen der Berglandwirtschaft soll fortgeführt und vertieft werden.
Zusätzlich sollen künftig auch Informationen zu den Todesursachen von Wölfen sowie umfassende Daten zum Bären – etwa zur Ausbreitung, genetischen Analyse und zu verursachten Schäden – gemeinsam erfasst werden.
Die großräumig erhobenen Daten sollen eine wichtige Grundlage für ein wissenschaftlich fundiertes Monitoring von Wolf und Bär im Alpenraum bilden und den Behörden helfen, beim Management der großen Beutegreifer handlungsfähig zu bleiben.






