Zwei Betrugsfälle: Polizei warnt vor Internet- und Telefonbetrug

Bereits Anfang Jänner 2026 hatte ein 39-jähriger Einheimischer aus dem Bezirk Kitzbühel über das Internetportal eines internationalen Investmentunternehmens Aktien im niedrigen fünfstelligen Eurobereich gekauft. Im Zuge der Abwicklung musste er nach eigenen Angaben auch einen Identitätsnachweis übermitteln. Anfang März wurde der Mann dann mehrfach telefonisch von einem angeblichen Berater des Unternehmens kontaktiert. Dabei ging es um weitere Investitionsmöglichkeiten sowie um die Finanzierung über ein Kreditgeschäft, ein Abschluss kam jedoch nicht zustande.
Am vergangenen Freitag stellte sich jedoch heraus, dass auf den Namen des 39-Jährigen plötzlich ein Kredit im sehr hohen fünfstelligen Eurobereich aufgenommen worden war. Ein Mitarbeiter seiner Hausbank informierte ihn darüber. Nach bisherigen Ermittlungen dürfte der Mann Opfer eines Identitätsbetrugs geworden sein. Über zwei ausländische Banken wurde zunächst ein hoher Betrag auf sein Konto überwiesen und anschließend in zwei Tranchen auf ein Konto im Ausland weitergeleitet. Die Polizeiinspektion Fieberbrunn ermittelt.
Telefonbetrüger legt 27-Jährige herein
Ebenfalls am Freitag wurde eine 27-jährige Deutsche im Bezirk Innsbruck-Land Opfer eines Telefonbetrugs.
Gegen 14:29 Uhr meldete sich ein angeblicher Mitarbeiter des Zahlungsdienstleisters PayPal bei der Frau. Der Täter brachte sie dazu, mehrere Apps auf ihrem Smartphone zu installieren und verschiedene Zahlungen über ihr Bankkonto freizugeben. Zudem erlangte er Zugriff auf ihre Ausweisdaten. Der entstandene Schaden liegt derzeit im unteren vierstelligen Eurobereich. Die Polizeiinspektion Innsbruck-Neu Arzl hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor Betrügern, die sich am Telefon oder im Internet als Mitarbeiter von Finanz- oder Zahlungsdienstleistern ausgeben. Sensible Daten sowie Zugriffsrechte auf Smartphones oder Computer sollten niemals an unbekannte Personen weitergegeben werden.






