Trump fordert im Iran-Krieg „bedingungslose Kapitulation“

Trump schrieb weiter, die USA und ihre Verbündeten würden nach einer Kapitulation der Islamischen Republik dazu beitragen, den Iran „vom Rand der Zerstörung zurückzuholen und ihn wirtschaftlich größer, besser und stärker zu machen als je zuvor“. Zur Bedingung machte er die Ernennung eines „großartigen und akzeptablen Führers“ oder mehrerer Führungsfiguren.
Am Donnerstag hatte Trump in Interviews erklärt, er wolle in die Entscheidung über einen Nachfolger für Khamenei eingebunden werden. Im Gespräch ist im Iran unter anderem Khameneis Sohn Mojtaba. Diesen lehnte der US-Präsident jedoch als „inakzeptabel und Leichtgewicht“ ab.
Der Tod von Ayatollah Ali Khamenei hat ein Machtvakuum im Zentrum des Iran hinterlassen. Offiziell bestimmt der Expertenrat den neuen Revolutionsführer. In der Praxis dürfte sich entscheiden, welches Lager im Machtgefüge die Oberhand gewinnt. Neben Khameneis Sohn Mojtaba werden auch der schiitische Geistliche Sadegh Larijani, Ex-Präsident Hassan Rouhani und Hassan Khomeini, Enkel des Revolutionsgründers, als Optionen gehandelt.
APA/UT24






