Einbruchserie bei Bergbahnen: Zwei Verdächtige festgenommen

Der entscheidende Hinweis kam nach einem Einbruch in eine Talstation im Bezirk Kufstein. Die Tat ereignete sich in der Nacht vom 26. auf den 27. Februar 2026. Beamte der Polizeiinspektion Kramsach und ein Diensthund der Polizeidiensthundeinspektion sicherten vor Ort wichtige Spuren.
Diese führten die Ermittler schließlich zu zwei tatverdächtigen Männern aus Litauen, die sich in Innsbruck aufhielten. Am 4. März 2026 gelang es der Polizei, einen der Verdächtigen – einen 43-jährigen Litauer – im Stadtgebiet von Innsbruck festzunehmen. Sein mutmaßlicher Komplize, ein 23-jähriger Landsmann, wurde auf Ersuchen der österreichischen Behörden in Deutschland festgenommen.
Die beiden Männer stehen im Verdacht, gemeinsam mehrere Einbruchsdiebstähle als Teil einer kriminellen Vereinigung begangen zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen sie in mindestens drei Talstationen eingebrochen sein. In zwei Fällen sollen sie Tresore gestohlen oder vor Ort aufgebrochen haben. Dabei erbeuteten sie einen Betrag im niedrigen fünfstelligen Eurobereich.
Bei den Ermittlungen stellte sich außerdem heraus, dass gegen den 43-Jährigen bereits eine Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Salzburg vorlag. Er wurde wegen mehrerer Einbrüche im Jahr 2025 in Salzburg gesucht.
Ein weiterer mutmaßlicher Beteiligter, ebenfalls ein 23-jähriger Litauer, war bereits am 5. Februar 2026 nach einem Einbruch in eine Talstation im Bezirk Lienz in Innsbruck festgenommen worden. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft in der Justizanstalt Innsbruck.
Die Staatsanwaltschaft Salzburg ordnete nach der Festnahme am Mittwoch die Einlieferung des 43-Jährigen in die Justizanstalt Innsbruck an. Gegen den in Deutschland festgenommenen Verdächtigen wurde ein europäischer Haftbefehl ausgestellt. Seine Auslieferung nach Österreich wird in Kürze erwartet.






