HGJ übernimmt Vorsitz der Jungen Wirtschaft Südtirol

Der Führungswechsel erfolgte im Rahmen einer Klausur der Jungen Wirtschaft im Januar. Neben der offiziellen Übergabe des Vorsitzes stand die strategische Ausrichtung im Mittelpunkt. Mit der neuen Vorsitzführung will die Junge Wirtschaft ihre Rolle als Stimme der jungen Unternehmer weiter ausbauen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Südtirol als Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensraum langfristig attraktiv bleiben kann. Ein zentraler Programmpunkt war der Austausch mit der IDM Südtirol. Tourismus, Landwirtschaft, Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistungssektor sollen nicht isoliert betrachtet werden, sondern als Teil eines gemeinsamen wirtschaftlichen Ökosystems. Diskutiert wurden die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Südtirol, die Weiterentwicklung der Marke Südtirol sowie Investitionen in Innovation, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Internationalisierung.
Besonderes Augenmerk legte die Junge Wirtschaft auf den Fachkräftemangel und die Abwanderung junger Menschen. Jährlich verlassen viele junge Südtiroler das Land, nur ein vergleichsweise kleiner Teil kehrt zurück. Wie in einer Aussendung berichtet wird, ist es Ziel, Perspektiven aufzuzeigen, die Rückkehr zu erleichtern und Südtirol als attraktiven Arbeits- und Lebensstandort zu positionieren. Auch Themen wie Erreichbarkeit, Mobilität und eine starke Arbeitgebermarke spielen dabei eine Rolle.
Programm für 2026
„Geplant sind mehrere Sitzungen, der thematische Austausch mit Institutionen wie der IDM, eine Podiumsdiskussion zu Zukunftsperspektiven für junge Menschen sowie der Sommercocktail im Juli“, erklärt der neue Vorsitzende Daniel Schölzhorn. Inhaltlich wird sich die Junge Wirtschaft mit Fragen der Standortentwicklung, des jungen Unternehmergeistes und der langfristigen Sicherung der Wertschöpfung in Südtirol beschäftigen.






