von ih 02.03.2026 18:15 Uhr

Mutmaßlicher Messerangreifer von Würzburg ist tot

Ein 35-jährige Afghane, der am 23. Februar am Hauptbahnhof im deutschen Würzburg drei Männer an einem Stand der Zeugen Jehovas mit einem Messer angegriffen haben soll, ist tot. Wie die Polizei laut Main-Post mitteilte, wurde der Mann in seiner Zelle in Untersuchungshaft aufgefunden.

Symbolbild Pixabay

Bei dem Angriff waren drei Männer im Alter von 51, 55 und 68 Jahren leicht verletzt worden. Passanten sowie ein zufällig anwesender Polizist überwältigten den Tatverdächtigen noch am Tatort. Anschließend wurde er in Untersuchungshaft genommen.

Ob der Mann gezielt Anhänger der Zeugen Jehovas angreifen wollte, ist weiterhin unklar. Zu einem möglichen Motiv äußerte er sich bis zu seinem Tod nicht. Die Staatsanwaltschaft Würzburg teilte im Zuge der Ermittlungen mit, es gebe bislang keine Hinweise auf Drogenabhängigkeit oder eine drogeninduzierte Psychose. Auch eine andere psychische Erkrankung sei nicht bekannt gewesen.

Der 35-jährige Afghane war nicht vorbestraft, gegen ihn lief jedoch ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung. Er lebte seit 2023 in Deutschland. Sein Asylantrag war abgelehnt worden, er verfügte zuletzt über eine Duldung.

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