Matatschbach in Kortsch wird für Hochwasser fit gemacht

Der betroffene Abschnitt verläuft mitten im Ort unterirdisch durch ein stark beschädigtes Wellblechrohr mit einem Durchmesser von lediglich 0,8 Metern. Laut Gefahrenzonenplan der Gemeinde Schlanders ist dieser Rohrdurchmesser zu klein, um größere Hochwasser schadlos abzuführen. „Daher wurde gemeinsam mit der Gemeinde Schlanders ein Maßnahmenplan erarbeitet“, erklärt Amtsdirektor und Bauleiter Peter Egger.
Größere Rohre für mehr Sicherheit
Die Gemeinde Schlanders hat ein Ausführungsprojekt zur Sanierung und hydraulischen Verbesserung des beschädigten Abschnittes ausgearbeitet. Projektant für die Gemeinde ist der externe Freiberufler Peter Pohl, vonseiten der Wildbachverbauung fungiert Amtsdirektor Peter Egger als Projektant.
Kern des Projekts ist der Abbau der bestehenden Wellblechrohre und die Neuverlegung von Stahlbetonrohren mit einem größeren Durchmesser von einem Meter. „Dadurch kann ein wesentlich besseres Abflussvermögen garantiert werden“, berichtet Baustellenleiter Florian Nössing. Zusätzlich errichtet und erneuert der Bautrupp unter Vorarbeiter Hansjörg Stricker die Wasserentnahmestellen für Löscheinsätze der Freiwilligen Feuerwehr.
Investition von 180.000 Euro
Insgesamt werden 180.000 Euro in das Projekt investiert. Die Arbeiten haben Ende Jänner begonnen und sollen voraussichtlich Mitte März abgeschlossen werden.
Da der Bach in diesem Bereich unter einem Gehsteig verläuft, wurde eine klare Aufgabenverteilung vereinbart: Das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung übernimmt Finanzierung und Austausch der Rohrleitung, die Gemeinde Schlanders führt im Anschluss die Arbeiten zur Neuerrichtung des Gehsteiges durch.
„Durch die überaus gute Zusammenarbeit zwischen der Gemeindeverwaltung von Schlanders und unserem Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung West konnte in kurzer Zeit ein für viele Anrainer gravierendes hydraulisches Problem am Matatschbach in Kortsch optimal gelöst werden“, unterstreicht Amtsdirektor Egger.
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