von ih 28.02.2026 13:33 Uhr

Drei Südtiroler Bergbauernfamilien mit Bergbauernpreis ausgezeichnet

Auf der Landesversammlung des Südtiroler Bauernbundes sind am Samstag drei Familien mit dem Bergbauernpreis 2026 geehrt worden. Die Auszeichnung, die von den Südtiroler Raiffeisenkassen gestiftet wird, würdigt stellvertretend für alle Bergbauernfamilien im Land deren außergewöhnliche Leistungen unter oft schwierigen Bedingungen.

Foto: Südtiroler Bauernbund

Geehrt wurden die Familien Berger aus Ahornach, Oberkalmsteiner aus dem Sarntal und Volgger aus Pfunders. Sie stehen beispielhaft für den Einsatz der Bergbauern, die hochwertige Lebensmittel produzieren, die Kulturlandschaft pflegen und das Leben in den ländlichen Regionen aktiv mitgestalten.

Der Oberrieserhof der Familie Berger überzeugt durch eine moderne und nachhaltige Bewirtschaftung mit Milchwirtschaft und Forstwirtschaft als Standbeine. Trotz hoher Arbeitsbelastung engagiert sich Betriebsleiter Christian Berger auch im Dorfleben.

Die Familie Oberkalmsteiner bewirtschaftet ihren steilen Hof im Sarntal mit großer Hingabe und hat trotz schwerer Schicksalsschläge nie aufgegeben. Künftig setzt die junge Familie verstärkt auf Direktvermarktung, etwa mit einer eigenen Hofmetzgerei.

Der traditionsreiche Eggerhof der Familie Volgger in Pfunders, seit Jahrhunderten in Familienbesitz, kombiniert Milchwirtschaft, Almwirtschaft und Eigenvermarktung. Zudem setzt der Betrieb auf Energieautarkie und moderne Stalltechnik.

Mit dem Bergbauernpreis soll laut Bauernbund und Raiffeisenverband nicht nur die Leistung der ausgezeichneten Familien gewürdigt werden, sondern auch die Bedeutung aller Bergbäuerinnen und Bergbauern für Gesellschaft, Landschaft und regionale Versorgung ins Bewusstsein gerückt werden.

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