von ih 28.02.2026 11:05 Uhr

Impfen in Apotheken: Regierung setzt Reform um

Die Möglichkeit, Impfungen künftig auch in Apotheken durchführen zu lassen, sorgt für Zustimmung bei den NEOS. Die Tiroler Landessprecherin und Gesundheitssprecherin Birgit Obermüller bezeichnet die Einigung der Bundesregierung als „Sieg der Vernunft“ nach jahrelangen politischen Auseinandersetzungen.

APA (Archiv/dpa)

Mit der neuen Regelung wird eine langjährige Forderung der NEOS umgesetzt. Ziel ist es, den Zugang zu Impfungen deutlich zu erleichtern. Apotheken seien für viele Menschen der erste Kontaktpunkt im Gesundheitssystem, betont Obermüller. Durch ihre wohnortnahe Lage und flexible Öffnungszeiten könnten sie besonders im Alltag eine wichtige Rolle spielen.

Gerade in ländlichen Regionen Tirols erwartet man sich dadurch Verbesserungen. Standardimpfungen – etwa gegen FSME (Zeckenschutz) – könnten künftig einfacher und schneller erledigt werden. Das spare Zeit und Wege für Patienten.

Mehr Zeit für Behandlungen kranker Menschen

Zugleich soll die Maßnahme auch das Gesundheitssystem entlasten. Hausarztpraxen seien vielerorts stark ausgelastet.

Wenn Routineimpfungen in Apotheken verabreicht werden, bleibe mehr Zeit für die Behandlung kranker Menschen. Die Qualität der Impfungen soll durch zusätzliche Schulungen für Apothekerinnen und Apotheker sichergestellt werden.

Für die NEOS Tirol ist die Einigung ein Beispiel dafür, dass Reformen auf Bundesebene möglich sind. Birgit Obermüller sieht darin ein Signal für einen neuen politischen Kurs, der auf Modernisierung und bessere Prävention im Gesundheitssystem abzielt.

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