Zum Frühlingsstart: Rückblick auf einen milden Winter

„Der meteorologische Winter war im ganzen Land überdurchschnittlich mild“, erklärt Meteorologe Dieter Peterlin vom Amt für Meteorologie und Lawinenwarnung in der Agentur für Bevölkerungsschutz. Besonders der Dezember und der Februar sorgten für die erhöhten Werte, während der Jänner vergleichsweise kalt verlief. Insgesamt blieb das Temperaturniveau aber deutlich über dem langjährigen Durchschnitt.
Extreme zwischen Föhn und Kältewelle
Für den Höchstwert des Winters sorgte eine Föhnlage: Am 23. Februar wurden in Latsch 19 Grad Celsius gemessen. Deutlich frostiger präsentierte sich der 8. Jänner: Während einer Kältewelle registrierte der Landeswetterdienst in Sexten minus 18,8 Grad Celsius – der tiefste Wert dieses Winters.
Auch bei den Niederschlägen zeigte sich ein geteiltes Bild. Die erste Winterhälfte war von großer Trockenheit geprägt. Erst gegen Ende Jänner stellte sich die Großwetterlage nachhaltig um. Mehrere Mittelmeertiefs hintereinander brachten Schneefälle und sorgten dafür, dass die Niederschlagsbilanz zumindest teilweise aufgebessert wurde. Insgesamt fielen rund 70 bis 80 Prozent der sonst üblichen Niederschlagsmenge eines durchschnittlichen Winters.
März startet mit Sonne und Wolken
Mit dem 1. März beginnt am Sonntag der meteorologische Frühling. Zum Start ist laut Prognose mit Sonne und dem Durchzug einiger dichterer Wolkenfelder zu rechnen, die Temperaturen gehen leicht zurück.






