Gefährliche Klingen an Bozner Schule entdeckt

Die beiden minderjährigen Schüler hatten die Gegenstände während des Unterrichts bei sich. Das Schulpersonal reagierte sofort, stellte die Objekte sicher und übergab sie den Beamten der Ordnungskräfte.
Bei der Überprüfung stellte sich heraus: Es handelte sich um zwei Klingen aus hartem Kunststoff, jeweils etwa zehn Zentimeter lang (insgesamt rund 18 Zentimeter mit Griff). Die Klingen waren offenbar mit einem 3D-Drucker hergestellt worden. Zusätzlich gab es eine Halterung mit Magnetverschluss. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt.
Jugendstaatsanwaltschaft eingeschaltet
Erste Ermittlungen zeigen, dass einer der beiden Jugendlichen die Klingen entworfen hat. Der andere soll sie mit einem 3D-Drucker produziert haben, zu dem er Zugang hatte. Beide sind noch strafunmündig, wurden aber dennoch bei der Jugendstaatsanwaltschaft gemeldet. Der Vorwurf: Herstellung und Besitz gefährlicher Gegenstände. Die Eltern wurden sofort informiert, die Jugendlichen wurden ihnen übergeben.
Auch der 3D-Drucker wurde auf Anordnung der Justiz sichergestellt. Nach Angaben der Ermittler war das schnelle Eingreifen der Lehrer entscheidend, um Schlimmeres zu verhindern. Die Untersuchungen laufen weiter. Die Behörden wollen nun klären, woher die Ideen für die Klingen stammen und wie genau sie hergestellt wurden.






