Schützenkompanie Andreas Hofer hält Erinnerung an den Sandwirt lebendig

Tradition und Erinnerung lebendig halten
Bereits am 18. Februar zeigte die Kompanie beim traditionellen Gewehrabnehmen des Schützenbezirks ihr Können im Exerzieren und im Umgang mit Gewehr und Säbel. Am Todestag des Sandwirts, dem 20. Februar, war die Kompanie bei der Andreas-Hofer-Gedenkfeier in Mantua vertreten. Trotz starken Schneefalls nahmen Abordnungen auch an der Landesgedenkfeier am Bergisel in Innsbruck sowie in der Schwarzmanderkirche teil. Am Abend organisierte das Schützenbataillon Passeier eine Gedenkfeier in der Herz-Jesu-Kapelle beim Sandwirt.
Jungschützen als Stimme der Zukunft
Am Sonntag, 22. Februar, begann der Gedenktag in St. Leonhard mit einer Feier im Dorf. Begleitet von der Musikkapelle Andreas Hofer zog die Kompanie zur Pfarrkirche. In diesem Jahr übernahmen bewusst die Jungschützen Katharina, Ivo und Max die Festrede, ohne politische Vertreter oder Ehrengäste. Sie erinnerten an die Geschichte, mahnten zur Bewahrung des Friedens und unterstrichen die Bedeutung des gemeinsamen Gedenkens. Anschließend gab die Kompanie unter dem Kommando von Hauptmann Patrick Wilhelm eine würdige General-De-Charge ab.
Landeshauptmann Kompatscher betonte die Vorbildwirkung der Schützen für das Bewahren von Tradition und historischen Erinnerungen. Landtagspräsident Schuler ergänzte, dass das Engagement der Kompanie einen wertvollen Beitrag zur Stärkung von Zusammenhalt, Verantwortung und Friedenskultur in Südtirol leiste.
Die Schützenkompanie Andreas Hofer sieht es als besondere Aufgabe, die Erinnerung an Andreas Hofer und an die Opfer aller Weltkriege lebendig zu halten und das Gedenken auch künftig weiterzutragen.






