von veo 24.02.2026 08:44 Uhr

JUNOS kritisieren überfüllte Schulbusse

Berichte über stark überfüllte Busse zwischen Schwaz und dem Zillertal sorgen für Kritik. Die Tiroler JUNOS sehen ein strukturelles Problem und fordern Investitionen in den Ausbau statt ins Marketing.

Foto: Robin Exenberger. im Bild: Julian Pfurtscheller JUNOS Tirol Landesvorsitzender

Überfüllung nicht nur in Schwaz ein Problem

Vor Kurzem wurde bekannt, dass die Schulbusse von Schwaz ins Zillertal stark überfüllt sind. Besonders zu den Stoßzeiten seien Busse laut Zitaten in Medienberichten derart voll, dass Schüler teilweise kaum mehr Luft bekommen.

Für die Tiroler JUNOS kommen diese Berichte nicht überraschend. „Überfüllte Schulbusse sind nicht nur in Schwaz, sondern auch in anderen Teilen Tirols alltäglich“, erklärt JUNOS-Landesvorsitzender Julian Pfurtscheller. Bereits vor zwei Jahren sei beispielsweise bekannt geworden, dass auch die Schulbusse in Angath teilweise so stark überfüllt gewesen seien, dass die Türen nicht mehr zugegangen seien.

Forderung nach Investitionen in zusätzliche Buskapazitäten

Für die JUNOS steht fest, dass funktionierende öffentliche Verkehrsmittel gerade für Schülerinnen und Schüler essenziell sind. Sie fordern den Verkehrsverbund Tirol (VVT) daher auf, weniger Mittel für Marketingmaßnahmen und stattdessen mehr Geld für den Ausbau der Buskapazitäten bereitzustellen.

„Schülerinnen und Schüler sind meistens auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen und können keine Alternative wählen. Es ist daher besonders wichtig, dass sie zuverlässig und vor allem sicher in die Schule und auch wieder nach Hause kommen. Für uns JUNOS ist klar: Jeder Euro, der in Marketing investiert wird, sollte besser in den Ausbau der Busse gesteckt werden“, so Pfurtscheller abschließend in einer Presseaussendung.

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