Rückruf von Spielsand und Spielfiguren

Betroffen sind vor allem gefärbte Spielsande, die unter Namen wie „Magic Sand“, „Rainbow Sand“ oder „Kinetischer Sand“ verkauft werden. Auch sogenannte Montessori-Sandspieltische und verschiedene Spielfiguren, die mit buntem Sand gefüllt sind, stehen auf der Rückrufliste.
Erste Funde gab es bereits im November 2025 in Australien und Neuseeland. Mittlerweile warnen auch Behörden in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Österreich und der Schweiz vor den Produkten. In verschiedenen Ländern laufen Untersuchungen, welche Produkte genau belastet sind. Die Gefahr: Beim Einatmen können Asbestfasern schwere Erkrankungen wie Lungenkrebs auslösen. Besonders problematisch sei, dass die gesundheitlichen Folgen oft erst nach 20 bis 40 Jahren auftreten. Kritisch werde es vor allem, wenn Spielfiguren beschädigt werden und der Sand austritt, berichten mehrere Medien.Â
Diese Produkte sind betroffen
- „Stretcherz“-Spielfiguren (verschiedene Serien bei Aldi Süd, Action, Smyths Toys, Woolworth)
- Hema Spiel- und Bastelsand
- Moxy Sand Painting Bastelsets
- Diverse Produkte von Hobbycaft
- „Pufferz“-Figuren von Toi-Toys
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät vorsorglich davon ab, bunten Bastelsand oder Montessori-Sandspieltische aus China zu verwenden, bis geklärt ist, welche Produkte genau belastet sind.






