Wüste Hasskommentare gegen Südtiroler Freiheitskämpfer Â

Mit Entsetzen reagieren die Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll und der FPÖ-Tirol, Gudrun Kofler, auf die Kommentare in der italienischen Tageszeitung „Alto Adige“ im Zusammenhang mit dem Tod des Südtiroler Freiheitskämpfers Siegfried Steger.Â
„Die ‚Alto Adige‘, die bereits die faschistische Gebietsbezeichnung ‚Alto Adige‘ im Namen trägt, offenbart damit einmal mehr ihre nationalistische Geisteshaltung. Wer das Andenken an die Südtiroler Freiheitskämpfer derart schändet, beleidigt nicht nur den Verstorbenen, sondern verhöhnt auch die Geschichte Tirols“, betonen die beiden.
Ebenso entschieden weisen Knoll und Kofler die Aussagen des Kammerabgeordneten Alessandro Urzì von Fratelli d’Italia zurück. Wenn Urzì angesichts des parteiübergreifenden Gedenkens an Siegfried Steger von „Ekel“ spricht und sogar fordert, das Gedenken an die Südtiroler Freiheitskämpfer unter Strafe zu stellen, zeige sich darin ein gefährlicher Angriff auf die Meinungsfreiheit und die historisch hart erkämpften Minderheitenrechte der Südtiroler. „Es kann nicht sein, dass italienische Politiker darüber entscheiden wollen, wie Tirol seiner Geschichte gedenkt. Wenn Vertreter italienischer Parteien heute das Gedenken an die Freiheitskämpfer kriminalisieren wollen, während gleichzeitig Hass und Beschimpfungen gegen Südtiroler veröffentlicht werden, ist dies eine gefährliche Entwicklung. Wer Südtirol annektiert, seine Identität bekämpft und seine Sprache auslöschen möchte, sollte sich mit moralischen Belehrungen zurückhalten“, halten Knoll und Kofler fest.Â
„Jedes Volk hat das Recht, sich gegen Unterdrückung zu wehren. Dieses Recht ist kein Extremismus, sondern ein Grundprinzip des Selbstbestimmungsrechts der Völker!“






