Lawinenabgang im Bezirk Landeck fordert Toten

Ein 41-jähriger Österreicher war gemeinsam mit einem 29-jährigen Deutschen auf Alpinskiern im Waldgebiet in Richtung Serfaus unterwegs. Als der Österreicher unterhalb eines steilen Südhangs im Bachbett des „Hintergreitbaches“ anhielt, löste sich eine Schneebrettlawine. Aufgrund einer Bruchfortpflanzung erreichte diese eine Länge von rund 150 Metern.
Verschüttet und ausgegraben
Der 41-Jährige wurde von der Lawine erfasst und vollständig verschüttet. Sein deutscher Begleiter sowie weitere vorbeikommende Skifahrer begannen umgehend mit der Suche mittels LVS-Geräten. Der Verschüttete konnte schließlich geortet und aus einer Tiefe von etwa 2,4 Metern ausgegraben werden.
Die Ersthelfer starteten sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Diese wurden in weiterer Folge vom Notarzthubschrauber-Team „C5“ sowie von der Bergrettung Serfaus übernommen.
Großaufgebot im Einsatz
Unter laufender Reanimation wurde der Mann in die Klinik Innsbruck geflogen, wo er verstarb.
Im Einsatz standen die Bergrettung Serfaus, ein Hundeführer der Bergrettung Tirol, der Hubschrauber „C5“, der Hubschrauber „Libelle Tirol“, Mitarbeiter der Bergbahn als Pistenretter sowie vier Beamte der Alpinpolizei des Bezirks Landeck.






