Team K kritisiert Bildungspolitik

Das Team K übt scharfe Kritik an der Bildungspolitik der Landesregierung. Seit Jahren werde über umfassende Erneuerungen gesprochen, ohne dass zentrale strukturelle Verbesserungen umgesetzt würden, so die Oppositionspartei. Die jüngsten Aussagen von Landesrat Philipp Achammer, der Maßnahmenkatalog des SVP-Fraktionssprechers Gert Stauder zur „Rettung der deutschen Schule“ oder die Vorschläge zur Bildungsreform aus der sozialen Mitte der SVP zeigten, „dass derzeit rund um die Bildungspolitik von der SVP viel Rauch, aber wenig Substanz produziert wird“.
Team-K-Landtagsabgeordneter Alex Ploner kritisiert insbesondere die widersprüchlichen Ankündigungen: Achammer kündige nun einen Bildungsgipfel für den Herbst an, der eigentlich die Basis für ein ebenfalls angekündigtes Bildungsgesetz sein sollte. Doch das Bildungsgesetz sei bereits für das Frühjahr angekündigt worden. „In diesem ganzen Wirrwarr der Ankündigungen stelle ich mir die Frage, ob es fachlich nicht sinnvoller wäre, das angekündigte Gesetz erst nach dem Bildungsgipfel vorzulegen“, so Ploner.
Kritik an Drohungen und Gehaltspolitik
Für Unverständnis sorgt beim Team K auch die Aussage Achammers, dass die Protestmaßnahmen im Herbst aufhören müssten. „Erneute Drohungen gegenüber Lehrpersonen sind kein geeignetes Mittel zur Konfliktlösung“, kritisiert die Partei. Auch in Sachen Gehalt müsse die Landesregierung erst liefern, ergänzt Team-K-Abgeordnete Maria Elisabeth Rieder. „Im Jänner wurde nichts weiter als die Inflationsanpassung ausgezahlt – von echten Lohnerhöhungen kann daher keine Rede sein.“ Das Team K fordert die Landesregierung auf, den angekündigten Bildungsgipfel sorgfältig, transparent und professionell vorzubereiten. Nur ein breit abgestützter Prozess könne zu nachhaltigen Lösungen führen.






