Innichen: Bahnlinie soll effizienter und sicherer gestaltet werden

„Mit der Ausschreibung der entsprechenden Arbeiten greifen wir an einem kritischen Punkt der Verkehrsinfrastruktur ein – sowohl was den Verkehrsfluss als auch was die Stabilität des Bahnbetriebs angeht“, betont Daniel Alfreider, der Landesrat für Infrastrukturen und Mobilität. Die Beseitigung des Bahnübergangs werde die Staus und Wartezeiten deutlich reduzieren sowie einen zuverlässigeren, regelmäßigeren Bahnverkehr garantieren. „Das ist ein entscheidender Schritt im Hinblick auf den künftigen Ausbau der Pustertalbahn und die Erhöhung der Frequenzen. Zudem wird die Funktionalität der bestehenden Radachse verbessert“, fährt Alfreider fort.
Lösung ist neue Kreuzung mit Brücke
Nach der Prüfung mehrerer Varianten, sieht die endgültige Lösung nun einen neuen Kreisverkehr westlich der heutigen Kreuzung vor. Von dort wird eine Rampe zu einer neuen Brücke führen, welche die SS 49, die Bahnlinie und die Drau überquert, berichtet das LPA.
Der größte Vorteil des Eingriffs, den sich Ressort und Techniker erwarten, betrifft die Verkehrssicherheit: Die Aufhebung des Bahnübergangs senke das Unfallrisiko deutlich. Paola Barbaglia, der Verantwortlich für Investitionen im Bereich Beseitigung von Bahnübergängen und Lärmschutzprogramme bei RFI, betont: „Der Abbau dieses Bahnübergangs ist entscheidend für das reibungslose Funktionieren des Bahnnetzes und für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Wir arbeiten nach einer Prioritätenliste – der Bahnübergang in Innichen zählt zu den ersten im Pustertal und hat auch auf gesamtstaatlicher Ebene große Bedeutung.“
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