Wie kann Lawinengefahrenskala besser verstanden werden?

Die Europäische Lawinengefahrenskala mit fünf Stufen wurde 1993 eingeführt, die Beschreibung der Gefahrenstufen ist seither nahezu gleichgeblieben. Dabei hat sich in den vergangenen 30 Jahren das Wissen über Lawinen stark weiterentwickelt. Auch die Beurteilung der Lawinengefahr durch die Lawinenwarner ist systematischer geworden, mit neuen Konzepten, Begriffen und Definitionen. Die Sprache soll klarer und verständlicher werden, auch ohne großes Vorwissen soll sofort klar sein: Je höher die Stufe, desto größer die Gefahr.
Wie das LPA mitteilt, überarbeitet die European Avalanche Warning Services EAWS derzeit die Lawinengefahrenskala, um deren Verständlichkeit und Wirksamkeit zu verbessern. Dazu sammeln sie Erkenntnisse aus der Community und laden Nutzer zur Teilnahme an der Umfrage ein, die rund zehn Minuten in Anspruch nimmt: Dieser Link führt zur Umfrage in deutscher Sprache.
Die Umfrage wird vom Zentrum für Lawinenforschung und -ausbildung an der Arctic University of Norway UiT Tromsø, der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie in Trondheim und der Paris Lodron Universität Salzburg durchgeführt und vom österreichischen Fonds zur wissenschaftlichen Forschung FWF-Forschungscluster „Knowledge in Crisis“ unterstützt.






