von mmh 19.02.2026 15:29 Uhr

Schneefall sorgt für landesweites Verkehrschaos

Seit den frühen Nachmittagsstunden sorgt anhaltender Schneefall in Südtirol für massive Verkehrsprobleme. Wie bereits erwartet, schneit es in nahezu allen Landesteilen bis in die Täler. Die Folge sind tief winterliche Fahrverhältnisse und zahlreiche hängen gebliebene Fahrzeuge.

(Foto: Facebook/ Landesfeuerwehrverband Südtirol)

Besonders betroffen ist das Pustertal. Wie Verkehrsinfos.it berichtet wurde die SS49 Pustertaler Staatsstraße beim Olanger Stausee gegen 13.45 Uhr aufgrund mehrerer hängen gebliebener Fahrzeuge gesperrt. Bereits um 14 Uhr war die SS49 bei Olang zwischen der Antholzer Kreuzung und der Kreuzung nach Oberolang wegen mehrerer blockierter Fahrzeuge nicht mehr befahrbar. Der Verkehr staute sich in beiden Richtungen weit zurück.

Um 15 Uhr folgte das nächste Update: Zwar konnten die LKWs bei Olang entfernt werden, dennoch bleiben zwischen Percha und Welsberg weiterhin zahlreiche Fahrzeuge hängen. Autofahrern wird derzeit dringend empfohlen, Fahrten zwischen Bruneck und Welsberg nach Möglichkeit auf später zu verschieben.

Auch im Antholzer Tal kam es zu einem Unfall: Auf der LSS44 zwischen Antholz Mittertal und Obertal ist ein LKW umgekippt und lagt quer zur Fahrbahn. Die Straße war gesperrt. Ebenfalls ist auf der LS40 Pustertaler Sonnenstraße beim Kreisverkehr in Stegen ein Bus in den Graben gerutscht ist.

Winterliche Verhältnisse im ganzen Land

Probleme gibt es weiterhin auch auf der SS38 Vinschgauer Staatsstraße: Zwischen Kastelbell und Tschars hängen zahlreiche Fahrzeuge, im Bereich Goldrain kommt es ebenfalls zu Behinderungen.

Auf der A22 Brennerautobahn sind zwischen Bozen Nord und Neumarkt sowie zwischen Brixen und Matrei auf Nordtiroler Seite abschnittsweise schneebedeckte Fahrbahnen gemeldet. Auch in Bozen selbst sind die Straßen schneebedeckt und rutschig.

Es ist erhöhte Vorsicht geboten. Wer keine geeignete Winterausrüstung besitzt, soll das Fahrzeug stehen lassen.

Update zum späten Nachmittag

17:00 Uhr: Bis zum späten Nachmittag mussten bereits rund 100 schneebedingte Einsätze bewältigt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf technischen Hilfeleistungen infolge der winterlichen Straßenverhältnisse. Zahlreiche Feuerwehrleute stehen seit Stunden hinweg im Einsatz – oft bei Schneefall, Eis und eingeschränkter Sicht, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

  • (Foto: Facebook/ Landesfeuerwehrverband Südtirol)
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