von mmh 18.02.2026 13:44 Uhr

Van der Bellen spricht sich für längeren Wehrdienst aus

Die Debatte um die Zukunft des österreichischen Wehrdienstes gewinnt weiter an Gewicht. Rund einen Monat nach der Präsentation des Berichts der Wehrdienst-Kommission meldet sich nun auch der Bundespräsident und Oberbefehlshaber des Bundesheeres zu Wort. Alexander Van der Bellen unterstützt Medienberichten zufolge klar eine Verlängerung des Wehrdienstes.

APA

Die Wehrdienst-Kommission hatte sich in ihrem Bericht eindeutig für eine Ausdehnung ausgesprochen. Als bevorzugtes Modell nannten die Experten das sogenannte „8+2“-Modell: acht Monate Wehrdienst, gefolgt von zwei Monaten Milizübungen.

Unterstützung für Milizübungen und Ausbildung

In einer Aussendung der Präsidentschaftskanzlei betont Van der Bellen die Qualität der Arbeit der Kommission. „Die Wehrdienstkommission hat kompetent und verantwortungsbewusst gearbeitet. Aufbauend auf den Vorschlägen der Kommission ist die Wiedereinführung der Milizübungen wichtig“, heißt es darin.

Der Bundespräsident verweist dabei auch auf die sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen. Die Vorschläge der Kommission seien ein wesentlicher Baustein, um die Einsatzfähigkeit des Heeres langfristig zu stärken.

Sicherheit und Einsatzbereitschaft im Fokus

Van der Bellen macht deutlich, dass die aktuelle geopolitische Lage eine bessere Ausbildung der Soldaten notwendig mache. „Angesichts der geopolitischen Lage und zur Verbesserung der Sicherheit der Soldaten unterstütze ich als Oberbefehlshaber den Vorschlag der Kommission, durch eine Wehrdienstverlängerung eine bessere Ausbildung des Bundesheeres sicherzustellen“, so der Bundespräsident.

Abschließend unterstreicht er die Bedeutung einer modernen Armee: Österreich brauche ein modernes und einsatzbereites Bundesheer. Die Stellungnahme des Oberbefehlshabers verleiht der Diskussion um eine Wehrdienstverlängerung nun zusätzliches politisches Gewicht.

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