von lif 17.02.2026 17:46 Uhr

Ranzmaier gibt Galateo „Geschichtslektion“ wegen Tirol-Schriftzug

Der FPÖ-Südtirolsprecher Christofer Ranzmaier weist die Kritik von Landeshauptmann-Stellvertreter Marco Galateo am Tirol-Schriftzug in Antholz scharf zurück. Wer sich am Wort „Tirol“ störe, habe ein Problem mit Geschichte, nicht mit dem Zusammenleben.

Foto: Bildschirmbild Youtube/FPÖ

„Die Aussagen von Marco Galateo zum Tirol-Schriftzug in Antholz sind ein weiteres Beispiel dafür, wie historische Realität und kulturelle Identität politisch problematisiert werden“, erklärt Ranzmaier. Tirol sei kein politischer Kampfbegriff, sondern der historische Name des Landes seit nahezu tausend Jahren. Wer diesen Namen als Provokation oder gar als Gefahr für das Zusammenleben bezeichne, offenbare kein Verantwortungsbewusstsein, sondern ein fragwürdiges Geschichtsverständnis. Ranzmaier legt Galateo eine „ausführliche Lektion Tiroler Geschichte“ nahe, um sicherzustellen, dass dies der letzte Fauxpas dieser Sorte gewesen sei.

„Peinlich ist der Versuch, Identität als Problem darzustellen“

Besonders irritierend sei Galateos Behauptung, der Schriftzug sei gegenüber Österreich „peinlich“. „Österreich ist und bleibt trotz aller italienischen Relativierungsversuche die Schutzmacht Südtirols und historisch wie kulturell untrennbar mit Tirol verbunden“, so Ranzmaier. Peinlich sei nicht der Name Tirol, aberder Versuch, kulturelle Identität als diplomatisches Problem darzustellen.

„Ein Zusammenleben, das durch einen Tirol-Schriftzug ins Wanken geraten soll, steht auf sehr wackeligen Beinen“, hält Ranzmaier abschließend fest. Geschichte verschwinde nicht, nur weil man ihren Namen nicht mehr sehen wolle. Tirol bleibe Tirol – sichtbar, selbstbewusst und geschichtsbewusst. Er gratuliere dem Südtiroler Schützenbund herzlich zu dieser gelungenen Aktion.

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