„Südtirol darf beim Bauaufschwung nicht zurückfallen“

„Nach drei äußerst schwierigen Jahren – insbesondere nach dem sehr schwachen Jahr 2024 mit starkem Auftragsrückgang und massiv gestiegenen Kosten – konnten die Betriebe 2025 zumindest eine leichte Erholung verzeichnen. Doch das reicht nicht. Der europaweite Aufschwung muss endlich auch in Südtirol ankommen, damit unsere Klein- und Mittelbetriebe wieder mit Zuversicht planen können“, erklärt der Generalsekretär der Freiheitlichen und Handwerker, Dietmar Zwerger, in einer Aussendung.
Zwerger betont die besondere Struktur der Branche: „Unsere Bauwirtschaft besteht fast ausschließlich aus Klein- und Mittelbetrieben, viele davon familiengeführt. Sie sichern Arbeitsplätze, schaffen regionale Wertschöpfung und tragen wesentlich zur wirtschaftlichen Stabilität unseres Landes bei. Die Prognosen zeigen klar: Europa zieht wieder an – Südtirol darf diese Chance nicht verpassen. Jetzt gilt es entschlossen zu handeln.“
Die geforderten Maßnahmen
Um den Anschluss nicht zu verlieren, fordert Zwerger gezielte Schritte:
- Treffsichere Förderprogramme für KMU und Familienbetriebe, um Investitionen, Modernisierung und Digitalisierung zu erleichtern.
- Konsequenter Bürokratieabbau sowie eine vollständig digitale und beschleunigte Abwicklung von Genehmigungsverfahren, um Planungssicherheit zu gewährleisten.
- Stärkung regionaler Betriebe bei öffentlichen Aufträgen, damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Land bleiben.
„Mit rund 7.500 Betrieben und etwa 18.000 Arbeitsplätzen ist die Bauwirtschaft ein zentraler Motor unserer Wirtschaft und ein Garant für sozialen Zusammenhalt. Deshalb muss alles darangesetzt werden, dass auch Südtirol vom europäischen Aufschwung profitiert“, so Zwerger.






