von veo 17.02.2026 08:05 Uhr

Nächtlicher Wohnungsbrand in Mehrparteienhaus in Meran

Feuer in der Alpinistraße hat den Großeinsatz mehrerer Feuerwehren gefordert. Eine Bewohnerin musste mit schwerer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Foto: FF Meran

In der Nacht auf Dienstag (01.41 Uhr) ist es in einem Mehrparteienhaus in Meran zu einem Wohnungsbrand gekommen. Das Feuer war in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss ausgebrochen. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Meran standen auch die Freiwilligen Feuerwehren Untermais und Gratsch im Einsatz.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war die betroffene Wohnung stark verraucht. Zudem wurde vermutet, dass sich noch eine Person im Inneren befand. Unverzüglich ging ein Atemschutztrupp zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Die Bewohnerin konnte auf den Balkon gebracht und anschließend mithilfe der Drehleiter in Sicherheit gebracht werden. Sie erlitt eine schwere Rauchgasvergiftung und wurde in das Krankenhaus eingeliefert.

Der Brand hatte sich vor allem im Wohnbereich ausgebreitet. Durch die starke Hitzeeinwirkung wurden Teile der Einrichtung vollständig zerstört. Zudem kam es zu Abplatzungen von Putz und Mauerwerk an der Decke. In der Brandwohnung befanden sich zwei Sauerstoffflaschen, die aus Sicherheitsgründen rasch ins Freie gebracht und dort gesichert wurden.

Mehrere Personen evakuiert – Gebäude vollständig entraucht

Aus weiteren Wohnungen mussten insgesamt vier Personen – darunter auch ein Kind mit besonderem Betreuungsbedarf – evakuiert werden. Das Stiegenhaus war stark verraucht, weshalb das gesamte Gebäude kontrolliert und vorsorglich geräumt wurde. Alle betroffenen Personen wurden medizinisch versorgt und zur weiteren Abklärung in Krankenhäuser gebracht.

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Gebäude mithilfe von Überdruckbelüftern vollständig entraucht. Die Brandwohnung ist derzeit nicht bewohnbar, im Stiegenhaus entstanden Rauchschäden. Die übrigen Bewohner konnten nach Freigabe wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Neben den Feuerwehren standen auch der Rettungsdienst, das Weiße Kreuz, das Rote Kreuz sowie die Ordnungskräfte im Einsatz.

Fotos: FF Meran

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