von ih 16.02.2026 15:57 Uhr

Anliegen der Arbeitsinvaliden im Fokus

Bei einem Treffen in Bozen haben Landeshauptmann Arno Kompatscher und Soziallandesrätin Rosmarie Pamer der Vereinigung ANMIL ihre Unterstützung zugesichert. Im Gespräch mit der Landesvorsitzenden Carla Bigarello und ihrem Stellvertreter Johann Majr standen vor allem die bessere Erreichbarkeit von Betroffenen, eine engere Vernetzung mit öffentlichen Stellen sowie stärkere Präventionsmaßnahmen im Mittelpunkt.

Foto: LPA/Fabio Brucculeri

Südtirol zählt auf nationaler Ebene zu den Gebieten mit vielen Arbeitsunfällen. Die ANMIL setzt sich für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz ein und begleitet Menschen nach Arbeitsunfällen oder bei Berufskrankheiten.

Landeshauptmann Kompatscher betonte, dass Betroffene rasch und unbürokratisch Hilfe erhalten müssten. Ziel sei es, die Zusammenarbeit zu vertiefen und gleichzeitig die Vorbeugung weiter auszubauen.

Landesrätin Pamer unterstrich, dass jeder Arbeitsunfall einer zu viel sei. Wenn dennoch gesundheitliche Schäden entstehen, müsse der Alltag der Betroffenen durch finanzielle und soziale Leistungen abgesichert werden. Die ANMIL ist in Südtirol mit sieben Vorstandsmitgliedern organisiert und zählt rund 2100 Mitglieder.

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