von ih 16.02.2026 14:51 Uhr

DNA-Spuren belasten Verdächtigen nach Tötung von 87-Jähriger

Im Fall rund um eine in einem Wiener Pensionistenheim getötete 87-Jährige hat ein DNA-Gutachten nun den Verdächtigen belastet. Demnach wurden seine Spuren auf der Leiche der Rentnerin gefunden. Der 61-Jährige hatte bisher jegliche Beteiligung an dem Tötungsdelikt abgestritten. Seine Verteidigerin Astrid Wagner bestätigte gegenüber der APA einen entsprechenden Online-Bericht der Gratiszeitung „Heute“, wollte jedoch nicht näher dazu ins Detail gehen.

APA/ROLAND SCHLAGER

„Das Gutachten wird von der Verteidigung überprüft“, betonte Wagner lediglich. Der vor mehr als zwei Wochen festgenommene gebürtige Türke befindet sich derzeit wegen Tatbegehungs-, Verdunkelungs- und Fluchtgefahr in U-Haft.

Verdächtiger wurde in Heim gesehen

Die 87-Jährige war vor mehr als einem Monat tot im Bett ihres Zimmers in der privaten Seniorenresidenz gefunden worden. Sie soll erstickt worden sein. Im Hals der Frau wurde ein Schmuckstück gefunden.

Der 61-Jährige wurde daraufhin von den Ermittlern des Landeskriminalamts ausgeforscht. Gegen ihn laufen Ermittlungen wegen Mordverdachts. Wie sich herausstellte, war er kurz vor dem Auffinden der Leiche mit einem Blumenstrauß in der Hand in der Seniorenresidenz in Wien-Döbling gesehen worden. Eine Verwandte seiner Lebensgefährtin soll seit längerem in dem Pensionistenheim leben. Über die Frau könnte der Mann das spätere Opfer kennengelernt und die 87-Jährige um Geld gebeten haben.

apa

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