Zwei Tage, zwei Unfälle auf der Riedstraße

Der erste Einsatz ereignete sich am Sonntag gegen 10:30 Uhr. Ein Fahrzeug geriet auf der spiegelglatten Fahrbahn ins Rutschen, kam von der Straße ab und wurde schließlich von einem Baum gestoppt. Dadurch konnte vermutlich Schlimmeres verhindert werden. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig: Das Gelände ist steil, die Fahrbahn extrem glatt – selbst für die Einsatzkräfte war kaum sicherer Halt möglich. Gemeinsam mit der Feuerwehr Reischach gelang es schließlich, das Fahrzeug mit drei Hubzügen und einer Traktorseilwinde zu bergen. Der Fahrer blieb unverletzt. Nach rund dreieinhalb Stunden war der Einsatz beendet.
Nur einen Tag später, am Montag, folgte bereits der nächste Alarm an derselben Stelle. Erneut machte die Eisglätte einem Fahrzeuglenker zu schaffen, der seine Fahrt nicht mehr fortsetzen konnte. Die Feuerwehr sicherte das Fahrzeug und zog es mithilfe eines Hubzugs sowie einer Traktorseilwinde kontrolliert zurück auf die Fahrbahn. So konnte der Fahrer sicher wenden und den Gefahrenbereich verlassen. Dieser Einsatz dauerte rund zwei Stunden.
Nach den wiederholten Vorfällen betonen die Verantwortlichen nochmals die bestehende Straßensperre. Verkehrsteilnehmer werden dringend aufgefordert, die Riedstraße derzeit nicht zu benutzen. Die beiden Einsätze zeigen deutlich, wie tückisch die Bedingungen vor Ort aktuell sind.






