Neuer Dreijahresplan soll Korruptionsprävention an Schulen stärken

Der Plan wird jährlich überprüft und aktualisiert. Er orientiert sich an staatlichen Vorgaben sowie an den Richtlinien der nationalen Antikorruptionsbehörde. Damit sollen Schulen verbindliche und zugleich praxisnahe Instrumente erhalten, um Prävention und Transparenz systematisch umzusetzen.
Bildungslandesrat Philipp Achammer bezeichnet die Korruptionsvorbeugung als festen Bestandteil einer modernen Schulverwaltung. Entsprechende Maßnahmen dienten nicht nur dem Schutz öffentlicher Ressourcen, sondern stärkten auch das Vertrauen von Eltern, Lehrkräften und Öffentlichkeit in eine saubere und nachvollziehbare Verwaltungspraxis.
Auch Landesrat Daniel Alfreider unterstreicht die Bedeutung des Beschlusses. Eine Verwaltung, die gezielt in Transparenz und Prävention investiere, arbeite stabiler und verlässlicher. Der neue Dreijahresplan gebe den Schulen konkrete und aktuelle Werkzeuge an die Hand, um regelkonform zu handeln und Verantwortungsbewusstsein im Alltag zu fördern.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Whistleblowing. Die neue Fassung berücksichtigt aktuelle Leitlinien der Antikorruptionsbehörde vom November 2025. Diese enthalten detaillierte Vorgaben zu sicheren Meldekanälen, Datenschutz und dem Schutz von Hinweisgebern. Vorgesehen ist unter anderem eine digitale Plattform, über die Beschäftigte mögliche Unregelmäßigkeiten vertraulich und ohne persönliche Nachteile melden können. Schulen werden damit verpflichtet, geschützte Strukturen für entsprechende Hinweise einzurichten.






