von ih 15.02.2026 09:36 Uhr

Drohnen stärken Katastrophenschutz in Tirol

Das Land Tirol setzt im Krisen- und Katastrophenmanagement zunehmend auf Drohnen. Die Geräte liefern aus der Luft hochauflösende Bilder, helfen bei der Schadensdokumentation und ermöglichen schnelle Lageeinschätzungen – auch in schwer zugänglichen Gebieten. Allein im Jahr 2025 absolvierte die Drohnen-Einsatzgruppe des Landes-Warn- und Lagezentrums (LWLZ) 73 Flüge, unter anderem bei Waldbränden, Murenabgängen und Großschadenslagen.

Das 13-köpfige Team an LWLZ-DrohnenpilotInnen wird laufend geschult und auf besondere Einsatzsituationen mit höchstem Fokus auf das Thema Sicherheit im Flugbetrieb fortgebildet. - Foto: Land Tirol.

Die Aufnahmen werden teils in Echtzeit an Einsatzleitungen übermittelt und unterstützen Entscheidungen vor Ort. Neben Katastropheneinsätzen werden Drohnen auch für Wildbestandserhebungen, Wildbachbegutachtungen und Flächenkontrollen genutzt.

Ein 13-köpfiges Pilotenteam wird laufend geschult, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Bundesheer und Einsatzorganisationen. Derzeit entsteht zudem ein digitaler Drohnenatlas für Tirol. Darin sollen verfügbare Geräte, Standorte, technische Ausstattung und Qualifikationen erfasst werden, um Einsätze künftig noch besser zu koordinieren.

Geplant ist außerdem eine Erweiterung des Einsatzspektrums – etwa für Brückeninspektionen, Hindernisdokumentation sowie Lastentransporte und automatisierte Monitoringflüge.

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