von ih 15.02.2026 06:38 Uhr

Nach Einbruch: Feuerwehr reagiert mit Ironie und deutlichen Worten

Mit einem ungewöhnlich formulierten, ironischen Social-Media-Beitrag hat die Freiwillige Feuerwehr Mühlbach-Tesselberg auf einen Einbruch in ihr Gerätehaus reagiert. Was zunächst wie ein sarkastisches Dankeschön an „Kollegen“ klingt, richtet sich in Wahrheit an bislang unbekannte Täter, die sich unbefugt Zugang verschafft und Ausrüstung durchsucht beziehungsweise mitgenommen haben.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Mühlbach-Tesselberg

Mehrere Gegenstände entwendet

In dem Beitrag bedankt sich die Feuerwehr scheinbar höflich für die „Unterstützung“ bei der Kontrolle der Fahrzeuge und Geräte.

Tatsächlich beschreibt der Text jedoch, dass mehrere Ausrüstungsgegenstände entwendet wurden. Besonders zynisch weist die Feuerwehr darauf hin, dass ein gesuchtes Kombigerät gar nicht im Haus gewesen sei, da es sich bereits seit Dezember in der Wartung befinde – offenbar ohne Wissen der Täter.

Weiter heißt es, man bedaure, dass die Einbrecher nicht gefunden hätten, wonach sie gesucht hatten. Gleichzeitig wird spöttisch angemerkt, man könne beim nächsten „Besuch“ gern eine Liste der benötigten Geräte vorab schicken, damit nicht alles durchsucht werden müsse. Die Botschaft dahinter ist klar: Der Ärger über den Vorfall ist groß.

Es geht um Menschenleben

Nach Angaben der Feuerwehr Mühlbach-Tesselberg wurden zudem Akkus von den unbekannten Einbrechern mitgenommen. Ein Funkgerät, das die Täter offenbar verloren hatten, wurde inzwischen sichergestellt und im Gerätehaus verwahrt.

Trotz des ironischen Tons unterstreicht die Feuerwehr die Ernsthaftigkeit der Lage: Einsatzmaterial ist für Notfälle bestimmt und kann im Ernstfall über Menschenleben entscheiden. Der Vorfall soll nun weiter aufgearbeitet werden. Die geschädigte Feuerwehr hofft daher, die Verantwortlichen ermitteln zu können und kündigt Gesprächsbedarf an.

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